Eröffnung am 03. Dezember 2024 um 18:00 Uhr
Fotografie ist Leben, sie schafft Verbindungen und Beziehungen!
Durch die Fotografie versuche ich, meine Kreativität auszudrücken und die Sachen durch meine Augen zu zeigen. Die Berge sind für mich Lebenslehrer, sie haben meine Persönlichkeit geprägt und dafür bin ich dankbar.
Ich glaube, es ist entscheidend, die Natur zu schützen und zu schätzen: Mensch und Tiere leben in einem zerbrechlichen Ökosystem, das wir bewahren müssen.
Die Berge sind mein Spielfeld, auf dem ich mich am besten ausdrücken kann.
Die Fotos erzählen oft von Menschen, die in den Bergen den perfekten Ort finden, um ihre Fähigkeiten herauszufordern und ihre Grenzen zu überwinden, die Grenze zwischen Vorstellungskraft und Realität zu verschieben und die Verbindung zwischen Natur, Bergen und Sport zu verkörpern.
Aber auch die unberührte Natur dominiert, keine Spur von Menschen, die totale Stille, in der sich die Landschaft mit überraschenden Farben und Lichtern offenbart.
Vor einem Berg sind wir klein.
Felsen und Natur, die dominierenden Elemente, bei denen der Mensch nur für kurze Momente Teil davon ist: Das ist, was ich mit meinen Fotos vermitteln möchte. Die Geräusche hören und die Zeichen der Natur auffangen, ihre Magie verstehen. Es geht jedoch nicht immer darum, das beste Foto zu machen: Die Arbeit hinter einem Bild ist groß und es ist nicht jedermanns Sache, an solche abgelegene Orte zu reisen.
DIE AUSGESTELLTEN FOTOS sprechen über die menschliche und sportliche Beziehung, die durch die Berge geschaffen werden kann.
Geschichten, die früh am Morgen beginnen, wenn es draußen noch dunkel ist, und am Abend enden, bei einem Bier, während man den gerade beendeten Tag Revue passieren lässt.
ICH BIN IN DEN BERGEN GEBOREN
Die ersten Sachen, die ich gesehen habe, waren sie, und ich habe mich sofort in sie verliebt.
Schließlich, mit einem Vater als Bergführer und einer Mutter als Hüttenwirtin, was hätte ich erwarten können?
Schon als Kind habe ich meine Sommer in den Bergen verbracht, an einem Ort, den ich „Zuhause“ nenne: die Franz-Kostner-Hütte am Vallon, in der Sella-Gruppe. Ich fühle mich dort oben gut, ab und zu nehme ich einfach meine Kamera und fahre alleine los und bin glücklich!
Dieses Projekt, wie der Titel der Ausstellung sagt, begann am Meer, in Camogli, Ligurien. Zu diesem Zeitpunkt war die Idee von Matteo Agreiter, eine Verbindung zwischen Meer und Bergen zu schaffen.
Denn: Ein Seemann zu sehen, ist ein bisschen wie einen Bergsteiger zu sehen: Beide zeichnen ihre Handlungen im Meer und in den Bergen, ihrem Lebenssinn.
Der Skifahrer findet in seinen Kurven ähnliche Empfindungen wie der Surfer, der die Wellen reitet. Kurz gesagt, für mich haben Meer und Berge viele Gemeinsamkeiten: Schließlich waren auch diese Berge
einst Meer.
Nun wird der fotografische Weg in die heimischen Berge führen, genauer gesagt nach Bozen, in die Stadtgalerie. Es umfasst mehr als 30 Fotos, die all dies erzählen.