[{"@id":"http://events.gemeinde.bozen.it/easyvocs/object/24981","@type":["http://schema.org/Event","https://w3id.org/italia/onto/l0/Event"],"http://schema.org/name":[{"@value":"Ausstellung \"Reise ohne Grenzen\"","@language":"de"}],"https://w3id.org/italia/onto/l0/name":[{"@value":"Ausstellung \"Reise ohne Grenzen\"","@language":"de"}],"http://schema.org/image":[{"@value":"filename: bradamante inter_.jpg,url: http://events.gemeinde.bozen.it/var/sensor/storage/images/applicazioni/agenda/calendario/ausstellung-reise-ohne-grenzen/340135-1-ita-IT/Ausstellung-Reise-ohne-Grenzen.jpg,alt: bradamente inter,mime_type: image/jpeg,width: 1770,height: 1222","@language":"de"}],"http://schema.org/description":[{"@value":"<p>Die Idee zu dieser Ausstellung entstand angesichts der derzeitigen internationalen Lage, die sich unweigerlich auch auf unser Reiseverhalten auswirkt, und des tiefen Bedürfnisses der beteiligten Künstlerinnen und Künstler, sich auf Reisen zu begeben – etwa an Gedankenorte mit wiedererkennbaren Merkmalen oder Orte aus fernen Erinnerungs- und ureigenen Fantasiewelten.</p><p>Sieben Künstlerinnen und Künstler nehmen uns also bei der Hand und entführen uns auf eine Reise durch die reale Welt, ihr Inneres und bis ins All, quer durch unterschiedlichste Orte und Ebenen ihrer Gegenwart, Vergangenheit und Gedankenwelt: Verblasste Spuren der Durchreise in unansehnlichen, verlassenen Hotels und Motels (<em>Elisabetta Vazzoler)</em>. Handys mit Schnappschüssen einer Reise, des Hier und Jetzt – ein Symbol für den Filter, durch den der Mensch heute jeden Augenblick betrachtet und dabei dessen Echtheit, Duft und Textur vergisst (<em>Chiro)</em>.</p><p>In einem Aquarellbild mit reinen, sanften Farben finden wir uns in einer ätherischen Tropenlandschaft wieder (<em>Barbara Natter</em>), in der die Botanik von Sybille Merian unsere Fantasie beflügelt.</p><p>Kreationen aus fotokopierten Details, hinterlegt mit Tanka-Gedichten der Künstlerin selbst (<em>Celestina Avanzini</em>), Binärzahlen und Briefmarken erinnern uns wie alte Postkarten daran, dass Reisen noch real und möglich, und  Grenzen lediglich ein mathematisches Gebilde im Dienst der Vernunft sind.</p><p>Durch die Bearbeitung mit Beitel und Stemmeisen wird Holz zu einer leichten Materie mit spontanen Transparenzen geformt. Man erahnt eine freie, innere Reise durch die Spirale der Zeit, bei der die Erinnerung allerdings in den Tiefen des Bewusstseins verborgen bleibt (<em>Siebenschwarz</em>).</p><p>Ein Kilim, der einst Anna gehörte, und ein Stück von Omas Spitzenstoff fließen auf nahezu natürliche Art und Weise in <em>Lucia Nardellis</em> Holzschnitte ein und erzählen uns in ihrem Dialog, dass die Reise nie zu Ende ist, dass das Herz weiterschlägt, dass die Seele in der Erinnerung jener, die sie sehen und hören können, weiterlebt, und dass das Eintauchen in die Vergangenheit ebenso eine Reise in die Zukunft ist, da sie Menschen und ihre Welt zueinander in Beziehung setzt.</p><p>Das Kellergeschoss hingegen ist der ideale Bereich für die Fotografien der imaginären Raumsonde Urano XI (<em>Paola Bradamante</em>). Die Künstlerin hat ein besonderes Faible für Planeten und Milchstraßen und schließt ihr Werk mit einem Bild des schwarzen Raums ab – ein Sinnbild für den Kontaktverlust oder einfach nur ein Reiseziel, das der Mensch noch nicht erreicht hat?</p><p>\nVeranstalter:<br />\n<strong>Verband der Künstler der Autonomen Provinz Bozen</strong><br />\n<strong> </strong>---<br /><em><strong>Hinweis:</strong></em></p><p><em><strong>Da Menschenansammlungen vermieden werden müssen, sind alle Vernissagen oder Umtrunke während der Ausstellungen vorübergehend ausgesetzt.</strong></em></p>","@language":"de"}],"http://schema.org/startDate":[{"@value":"2020-09-09T10:00:00+02:00","@language":"de"}],"http://schema.org/endDate":[{"@value":"2020-10-03T19:30:00+02:00","@language":"de"}],"http://schema.org/location":{"@type":"http://schema.org/Place","http://schema.org/address":"piazza Domenicani 18"},"http://schema.org/offers":[{"@value":"Eintritt frei","@language":"de"}]}]