Der neue Roman von Stefano Zangrando, I padri si saltano (Arkadia, 2025), steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung am Dienstag, 20. Januar 2026 um 18.00 Uhr im Lesesaal der Stadtbibliothek Bozen.
Das Buch erzählt die Geschichte von Diego Verun, einem Lehrer aus dem Trentino, und einem ehemaligen DJ, dessen Leben aus den Fugen geraten ist: zwei Männer, unterschiedlich in Charakter und Lebensweg, verbunden durch einen Auftrag, der sich allmählich in eine Suche nach Identität verwandelt. Diego wird über soziale Medien von einem geheimnisvollen „Magra Sorte“ kontaktiert, der ihn bittet, seine Autobiografie zu schreiben — eine Erzählung, die an eine unbekannte Person übergeben werden soll, bevor sein Körper — so sagt er — „sich auflöst“. Was zunächst wie eine einfache Biografie aussieht, entwickelt sich zu einer intensiven Untersuchung, die Verschwiegenes ans Licht bringt, verdrängte Erinnerungen weckt und grundlegende Fragen zu Familie, Identität und der Last der Vergangenheit eröffnet.
Die Veranstaltung wird moderiert von Valentino Liberto, Berufsjournalist, Ressortleiter des Online-Tageszeitung SALTO und Mitarbeiter von il T Quotidiano.
Info: 0471 997940, stadtbibliothek@gemeinde.bozen.it