Am Donnerstag, den 9. Oktober um 18 Uhr in der Stadtbibliothek Bozen wird Giulio Betti, toskanischer Meteorologe und Autor des Buches Ha sempre fatto caldo (Aboca, 2024), Daten und Fakten zu den letzten Jahren mit zunehmend heißem Wetter präsentieren.
Und der Essay startet genau von den typischen Aussagen: "Aber dieser Juli war kalt! Wo ist also die globale Erwärmung? Der Juni war warm, aber normal! Hat sich das Klima immer verändert? Die steigenden Kosten für Obst, Gemüse und Energie haben nichts mit der Erderwärmung zu tun! War es schon zu Ötzis Zeiten so heiß?"
Ausgehend von diesen Fragen, die sich mehr oder weniger direkt auf unser tägliches Leben auswirken, wird Giulio Betti konkrete Daten über die derzeitige Beschleunigung der globalen Erwärmung.
Wenn es unsere globalisierte Zivilisation ist, die den Treibhauseffekt und die Temperatur erhöht, was sind dann die möglichen Lösungen?
Die ungefilterte Datenanalyse, die direkt beobachtet und von allen verstanden werden können, ist die Grundlage des kurzen Essays, der vom Aboca-Verlag veröffentlicht und von dem toskanischen Meteorologen verfasst wurde. Der Autor ist nämlich in den sozialen Medien sehr aktiv, um die Wissenschaft zu vermitteln und erklären.
Giulio Betti (Fiesole, prov. Florenz, 1980) ist Meteorologe und Klimatologe am CNR-Institut für Biometeorologie und dem LaMMA-Konsortium (Labor für Umweltüberwachung und -modellierung). Er befasst sich mit der Wettervorhersage, der Unterstützung des Katastrophenschutzes der Toskana, der wissenschaftlichen Forschung, der Wetter- und Klimaberichterstattung und der Medienverbreitung. Im Jahr 2022 wurde er von UNI-MET, der Koordinierungsstelle der italienischen Meteorologieverbände, zum „Meteorologen des Jahres“ ernannt.
Infos: 0471 997940, stadtbibliothek@gemeinde.bozen.it