> Buchpräsentation von Ibrahima Lo (Villaggio Maori, 2025)
> Reihe: Madre Terra – Blicke auf die Welt
Ibrahima Lo im Dialog mit Elisa Caneve Ibrahima Lo, der Autor von *Pane e acqua. Dal Senegal all’Italia passando per la Libia*, ist erwachsen geworden und kehrt zum Schreiben über sich selbst zurück. Diesmal jedoch mit neuen Augen – mit dem Blick eines „Afro-Venezianers“. Er blickt zurück, nicht nur, um den Weg zu sehen, den er gegangen ist, sondern um die Gesichter all jener wiederzufinden, die er auf seinem Weg verloren hat: Fara, Pape, Bara und viele andere. Den Stimmen, die viel zu früh verstummt sind, leiht Ibrahima alles, was er besitzt: seine Erinnerungen und seine Schreibkunst. So beginnt eine neue Reise mit seinen Leserinnen und Lesern – zwischen dem Schmerz der Vergangenheit und der Hoffnung auf die Zukunft. Dazwischen das Grauen von Krieg und Sklaverei in Libyen, aber auch unvergessliche Begegnungen und Erfahrungen voller Begeisterung. Es bleibt das Bewusstsein, einer der wenigen Glücklichen gewesen zu sein. In Italien hat Ibrahima Diskriminierung erfahren, aber auch Aufnahme und Liebe gefunden. Sein Buch erzählt genau davon: von der Leidenschaft für Aktivismus zu den Klängen von *Bella ciao*, von der Freude, sich auf andere verlassen zu können.
Eintritt frei, Reservierung erforderlich hier. Die Tickets sind ab zwei Wochen vor der Veranstaltung erhältlich.