Die Geschichte des Bozner NS-Lagers geht aus mehreren Primärquellen hervor, welche dem Stadtarchiv im Rahmen des Projektes „Geschichte und Erinnerung: das NS-Lager Bozen“ ab 1995 als Schenkungen übergeben wurden.
In Zusammenhang mit der Stadt Nova Milanese wurden in diesen Jahren zahlreiche Videointerviews an ehemaligen Deportierten realisiert. Gleichzeitig wurden Erinnerungsorte bezüglich der Deportation in der Stadt ermittelt und kommuniziert und sofort begann der Austausch mit Schulen und Territorium.
Dank der historischen Recherche kam es zu zahlreichen Initiativen, wie zum Beispiel Tagungen, Publikationen, Theaterstücken und Ausstellungen.
Interviewte Personen und deren Familienangehörigen haben durch Schenkungen originaler Dokumentation an das Bozner Stadtarchiv wesentlich an die Bedeutung dieses Projektes beigetragen.